Mit Zähnen weiß wie Schnee, einer Zunge rot wie Blut und einem Fell so schwarz wie Ebenholz haben wir sie hier intern auf Schneewittchen umgetauft. Ursprünglich war es nicht geplant, sie zu behalten, aber wie heißt es so schön "der Mensch denkt, aber Gott lenkt. Kam Besuch ins Haus, waren alle Welpen begeistert, nur Schneewittchen zog sich gern unauffällig zurück. Trotzdem gab es ernsthafte Interessenten. Doch immer, wenn es richtig ernst wurde, sprach etwas dagegen. Mal konnte der schon vorhandene Hund gerade diesen Welpen nicht ausstehen, mal pinkelte unser ach so sauberes Fräulein den Leuten direkt vor die Füße, wo diese doch besonderen Wert auf einen schon stubenreinen Hund legten. Alle Freunde lachten schon: "Was muss sie denn noch alles anstellen, damit sie bleiben darf?" Schneewittchen fiel etwas neues ein. Sie fraß etwas völlig unverdauliches (der Himmel weiß, wo sie es fand) und wurde sehr krank. Die Notoperation am späten Abend rettete nicht nur ihr Leben, sondern sicherte ihr auch ihren Platz in unserem Rudel. Schneewittchen hatte uns endgültig überzeugt. Seit diesem Tag meidet sie auch keine Besucher mehr. Fröhlich und unkompliziert ist sie etwas ruhiger als Ashton und Ivory und genießt es, eng an einen anderen Hund gekuschelt zu schlafen. Auch jetzt als erwachsener Hund hat sie sich ihre liebenswerte Art erhalten, sie stürmt nicht als erste los, wenn es etwas neues gibt, sondern wartet ab, bis sich der Besuch Zeit für sie nimmt. Und ganz oft hören wir dann: "Ach, ist das eine Süße!" Mittlerweile konnte sie ihre Ausstellungskarriere recht erfolgreich starten und wurde im Juni 2010 Mutter unseres C-Wurfes.Liebevoll zog sie ihre 8 Zwerge auf.
